Nachgefragt

Websitetexte schreiben lassen: Geht das auch in kreativ?

„Mal ehrlich Sandra, kann ich für meine Website Texte schreiben lassen? Niemand kennt doch das Unternehmen so gut wie ich.“ – Kennste diese Gedanken? Ich kenn sie. Hab sie schon zigfach gehört. Und verrat dir das Geheimnis wirkungsvoller Websitetexte aus fremder Feder.

Warum wünscht sich deine Website ne Texterin mindestens auf Magic Marketing Niveau? Weil sie’s verdient hat. –– Das ist die kurze Antwort. Die lange folgt jetzt und beginnt mit nem weißen T-Shirt. Hast du eins? Und, wie viele haben dich, als du’s gekauft hast, auf dein neues weißes Shirt angesprochen? Mhm, dacht ich mir. Sieht kein Mensch, dass du dieses wunderschöne neue weiße T-Shirt trägst. Neu oder nicht – ein weißes Shirt ist halt unauffällig. Es würde nur dann für (zu viel) Aufmerksamkeit sorgen, hättest du keins an. Oder Flecken drauf. Oder Löcher drin.

Und damit biegen wir um die Kurve. Denn: Mit deiner Website ist es ähnlich. Eine Website zu haben, ist längst keine Weltneuheit mehr, und es wird vermutlich niemanden beeindrucken, egal, ob du Solo-Selbstständige*r bist, ein Unternehmen führst oder als Angestellte*r in einem Unternehmen mit Website arbeitest. Hat dein Unternehmen aber keine, jahaa, dann! Dann au weh. Denn, mal dich als private Person gefragt: Was machst du zuerst, wenn du eine*n neue*n Zahnärzt*in suchst? Jemanden fragen, ok, und? Website angucken, stimmt’s? Gilt auch für den*die Fotograf*in, den neuen Laden, Friseur*in, das Café, die Werkstatt. Kommt bei deiner Suche null Ergebnis oder nur ne 404, wirkt’s komisch.

Fehlanzeige 404: Ohne Website kein Text, ohne Text keine Kund*innen

Du kannst niemanden damit beeindrucken, dass du ne Website für dich und dein Business hast. Wohl aber mit dem, was drauf steht. Schöne Bilder sind das eine, gute Texte das andere. Das Wichtige. Denn da drin steckt die Information. Wer sind die, was machen die, warum bin ich hier richtig? Ja ja, sieht schön aus, aber was kriege ich da? Sag’s ihnen. Nicht zuerst das, was du zu verkaufen hast, sondern wer du bist, wie du tickst, was dir wichtig ist.

Stell dich und deine Werte vor, damit Menschen, die deine Website besuchen, schnell wissen, ob und weshalb sie bei dir richtig sind.

Im Englischen gibt’s den Begriff „People Pleaser“. Es allen recht machen, allen gefallen wollen – und dabei selbst auf der Strecke bleiben. So ähnlich ist das, wenn du mit deiner Website versuchst, a) alle verfügbaren Informationen seit Unternehmensgründung wiederzugeben, b) alle Produkte und ihre Funktionsweise bzw. alle Dienstleistungen bis ins letzte Detail zu beschreiben („Jeden Montag sind wir von 12 bis 12:10 Uhr nicht für Kursteilnehmer*innen erreichbar!“) und/oder c) alle Menschen der Welt anzusprechen, weil ja „jede*r unser*e Kund*in sein kann!“

Ich sag dir was: Stimmt nicht. Und macht dich weder erfolgreich noch glücklich; auf Dauer nicht mal zufrieden. Und die, die bei dir landen, höchstwahrscheinlich auch nicht.

Illustration Brot, Brotlaib

Preise

Deine Website:Texte, Preise, und dazu ne Portion Körnerbrot

Gibt’s für Websitetexte Preise? Vielleicht vom ADC, oder anderen, die glänzende Awards verleihen. Nee im Ernst; klar gibt’s Preise, aber halt keine fixen, so lange der Umfang nicht klar ist. „Du Sandra, was kosten Texte für ne Website?“ Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich das schon gefragt wurde. Gehen wir das mal Schritt für Schritt durch, wie du zu Antworten (und guten Websitetexten) kommst.

Werde ich gefragt „Ich brauch Websitetexte, wie sind da die Preise?“, antworte ich mit zwei Gegenfragen, obwohl mir meine Mama schon früh beigebracht hat, dass das unhöflich ist. Ich mach’s trotzdem: „Was kostet ein Auto? Was kostet ein Brot?“ Je nachdem, was Du im Kopf hast, wirst Du einen ungefähren Wert nennen können. 20, 30.000 Euro oder mehr, je nach Marke und Ausstattung; und 3,50 Euro vielleicht? Je nachdem, ob 500 g oder mehr oder weniger, was mit Körnern oder nur Weizenmehl, beim Bäcker, der noch selbst backt, oder bei der Billigkette.

Lies den Teil ab „20, 30.000 Euro“ bitte noch mal. Was fällt dir auf? Was begegnet dir bei beiden Antworten? Richtig: je nachdem. Kommt drauf an. Und das gilt sowohl im ganz Großen wie auch im Kleinen. „Was kostet ne Website, wie hoch sind die Preise für Websitetexte?“ bringt uns also nur wieder zum Bäcker und zum Brot. Lass uns das lieber umdrehen. Ich frage dich: Was willst du erreichen? Was soll mein Anteil daran sein?

Ja ja, „kommt drauf an“, falls du jetzt mit den Augen rollst: Darfst du gern. Ändert nur nix. Lass uns klären, was du brauchst, was schon da ist, und was ich als Texterin auf deinen Webseiten tun kann, soll, darf. Denn das hilft, blöde Brötchen zu vermeiden. Soll heißen: Wenn du vorher weißt, was du willst, sagst du hinterher nicht, Moment, Sonnenblumenkerne mochte ich nicht, mochte ich noch nie, das zahl ich nicht. Funktioniert in der Bäckerei nicht, funktioniert bei Confetti Communication nicht.

Viel besser ist doch, wenn du mir vorher schon sagst, auf was du Appetit hast, und wie viel Hunger du mitbringst. Doch nur ne kleine Scheibe? Oder das ganze Brot mit allem, mit Senf und scharf? So haben wir beide Bock und niemand ist genervt.

Gemeinsam klären wir, was deine Website und die Texte darauf leisten sollen. Verkaufen, vorstellen, vernetzen? Lebhafter Blick ins Innere oder seriöser Blick von außen? Wir erarbeiten eine Liste mit Muss, Kann, Darf, und ich habe ein besseres Gefühl für das, was soll.

Stell’s dir so vor wie an der Bäckereitheke: Willst du große oder kleine Brötchen backen? Fancy mit Haferflocken in Einhornform, oder bist du eher #TeamDasDa, #TeamZweiNormaleBitte?

Was mir und dir hilft: Zeig mir deine „Gerne-so-Sammlung“. Websites, die du magst, Texte auf Webseiten, die du gern liest, Elemente, die dich neugierig machen. Gib mir alle Infos, die du hast (ich weiß gern viel mehr, als später auf deiner Website steht) – bevor ich mit den Texten für deine Website starte. Weglassen ist leichter als später reinbasteln.

„Sprich doch einfach mal mit allen aus dem Team“ ist übrigens kein Briefing, kein gut vorbereiteter Input und nur ein Alibi für „Ich weiß nicht so genau, was ich will, find du das doch raus“. Interviews können hilfreich sein, wenn wir vorab geklärt haben, was wir mit ihnen schaffen und aussagen wollen.

Hab ich das alles in der Tüte, gibt’s ein frisches Angebot. Mit allem drum und dran, je nachdem auch mit Optionen, für oder gegen die du dich entscheiden kannst. Confetti Communication by Sandra Walzer bedeutet: Projektpreise ja, Pauschalpreise nein, und das ist vor allem eins – fair, dir gegenüber. Den extra Kanten Körnerbrot, den es manchmal unvorhergesehen hintenraus noch braucht, gibt’s bei mir dann auch einfach so dazu.

So läuft das mit mir als Texterin für deine Website. Wie geschnitten Brot, wenn du mir vertraust und von Anfang an sagst, dass Sonnenblumenkerne nicht so dein Ding sind, Laugenbrötchen aber total. Du kriegst mein Angebot auf Basis unserer Vorbereitung und sagst mir dann, ob’s dir das wert ist, für deine Website Texte vom Profi erstellen zu lassen.

Illustration Wasserglas mit Strohhalm

Blubbernund bla bla sind Gift für deine Website-Texte

Ok, die Story mit der Aufmerksamkeit und dem Goldfisch ist ein Märchen: Plakativ wurde 2015 eine Microsoft-Studie verbreitet, die angeblich warnte, die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen in der westlichen Welt des Webs sei geschrumpft: auf acht Sekunden, was unter der des Goldfischs liegt (neun Sekunden). Soll heißen: Wir sind schneller abgelenkt als Dorie aus „Findet Nemo“. Jaa ok, die ist kein Gold-, sondern ein Paletten-Doktorfisch, I know. Und der Goldfisch tauchte in der Studie gar nicht auf. Daran siehst du das Problem: Hauptsache, es klingt gut und sorgt für schnelle Aufmerksamkeit.

Tatsächlich sind wir ständig abgelenkt, Reizüberflutung, Smartphone & Co. sind schuld. Lesen auf dem Screen strengt mehr an, wir können uns weniger gut auf Langes und (vermeintlich) Langweiliges konzentrieren, dafür sind wir in der Lage, Relevantes schneller aus Texten herauszufiltern.

Goldfisch hin oder her: Klar ist, dass du ne ordentliche Welle machen musst. Langweiliges wird übersehen, gar ignoriert. Inhalte müssen die Aufmerksamkeit der Besucher*innen auf deiner Website, deinen Landingpages, deinen Social-Media-Kanälen erregen und ihnen dazu noch Nützliches näherbringen. Und dein Content muss in leicht verdaulichen Häppchen so serviert werden, dass wir Lust drauf haben und nicht nach dem ersten Absatz abdrehen. Einfach drauf los schreiben ist also nicht so clever, Websitetexte erstellen lassen von Menschen, die das können, dagegen sehr. Das spart dir Zeit, Nerven, Extrarunden.

illustrierter Blumenkasten

Alles für alle können nicht mal dieweltbestenWebsitetexte

⸻ Prinzip Gieẞkanne

Das Prinzip Gießkanne macht dich austauschbar und unscharf an den Rändern. Du, dein Unternehmen, dein Angebot, ihr franst aus. „Wir können Blumentöpfe, außerdem Zahnbürsten und echt günstige Versicherungen gegen Haarausfall“ glaubt dir kein Mensch.

Alles im Paket will sowieso niemand, und im schlechtesten Fall kauft nicht mal wer einen einzigen Blumentopf, geschweige denn die Versicherung. Warum? Weil diese Mischung so ganz ohne Info dubios wirkt und garantiert kein Vertrauen weckt. Es sei denn, du hast ne wirklich gute Story, die Blumentöpfe mit Zahnbürsten und Haarausfallversicherungen kombiniert.

Illustration Megaphon

Weshalb starkesStorytellingfür deine Website so wichtig ist

Wenn du von Anfang an ganz klar kommunizierst, warum dein Unternehmen auftritt, wie es auftritt, bietet, was es bietet, und nicht hat, was es eben nicht hat, dann machst du den Weg frei: für die, die ganz laut ja sagen und sich bewusst für dich entscheiden. Die sind überzeugt von dir. Und wenn sie mit dem, was sie bei dir kaufen, happy sind, dann stärkt das eure Bindung um ein Vielfaches. Weiterempfehlung garantiert. Erzähl deine Geschichte. Tell your story. Und konzentrier dich dabei auf das, was dich stark macht. Blumentöpfe, zum Beispiel.

Du brauchst Hilfe dabei? Hier bin und helf dir. Reindenken in die Menschen, die du ansprechen willst, liegt mir. Deine Unternehmensziele auf deiner Website kommunizieren auch. Und zwar so, dass sich genau die richtigen genau an der richtigen Stelle finden.

SEO-Textegibt’s gar nicht

Ein paar Worte noch zu SEO. Und SEO-Texten. Wenn du mich fragst, gibt’s die gar nicht, SEO-Texte. Was soll das sein? Keywordbestückte Monstertexte? Bah. Die haben ihr Mindesthaltbarkeitsdatum schon lange überschritten. Für mich ist jeder Text, der zu einem bestimmten Thema Infos und auf Fragen Antworten gibt, ein „SEO-Text“. Listen mit „welches Keyword in welchem Absatz wie oft“ kannst du stecken lassen, die werde ich ignorieren. Stattdessen denke ich mich in die Menschen hinein, die du mit deinem Webtext erreichen willst. Ich spreche sie mit treffenden Texten an und gebe ihnen eine Lösung, Antworten und das Gefühl, hier wirklich weiterzukommen. Das gefällt Google so gut, dass meine Websitetexte fast automatisch zu SEO-Texten werden.

Und was Title und Description, SERP-Snippets und gute Webtexte in unter 155 Zeichen (bzw. soundsoviel Pixel) angeht: Kriegst du von mir. Nur eben zu allererst mit Fokus auf die Formulierung.

⸻ Gewagte These

Hol dir deinMagic Marketing

Von mir kriegst du Confetti Communication by Sandra Walzer, done for you. Am liebsten:

Online/digital

  • kommunikative Begleitung (Konfettiwurf inklusive) – Achtung: nur für Mutige
  • Kreativkonzepte für Kampagnen, Events, Unternehmensblogs, Websites
  • Kreativtexte, z. B. Blogartikel, Websitetexte, Social-Media-Beiträge
  • Unternehmens- und Markenclaims

Offline/Print

  • kommunikative Begleitung (inklusive Konfettiwerfen) – Aufgepasst: nur für Mutige
  • Naming (Namensentwicklung für Unternehmen, Marken, Produkte, Events)
  • Kreativkonzepte zur Imagekommunikation und Markenkommunikation
  • Kreativtexte z. B. für Imagebroschüren, Anzeigenkampagnen, Magazine
  • Unternehmens- und Markenclaims